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| Breitbeil |
Nr. 701597 |
| 517,65 EUR (inkl. MwSt) |
435,00 EUR (ohne MwSt) |
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Kopfgewicht ca. 1800 g, Schneidenlänge 315 mm, Gesamtlänge 680 mm. Anschliff "rechts", handgearbeiteter, stark gekröpfter Eschenstiel. |
Werkzeuge haben eine Seele - daran zweifelt niemand, der dieses großformatige Beschlagbeil zur Hand nimmt. Lars Enander lässt es mit Feingefühl für richtige Proportionen und Balance entstehen - nach einem historischen alpenländischen Modell aus Vorarlberg. Lieferung ohne Lederschneidenschutz.
Gränsfors Zimmermannsbeile In der Zimmerei werden traditionell zwei Typen von Beilen verwendet: Das „Haubeil” mit symmetrischer, beidseitig angeschliffener Klinge und geradem Stiel. Es wird im Wesentlichen für Verbindungsarbeiten, zusammen mit der Stemmaxt sowie auch für Einkerbungen benutzt. Das „Beschlagbeil”, auch „Breitbeil“ genannt, mit seitlich gekröpftem Haupt und meist einseitigem Anschliff. Es dient zum Begradigen und Glätten von Stämmen und Balken. Das Öhr sitzt meist versetzt im Kopf, so dass der Stiel beim Beschlagen freigestellt ist. Dazwischen gibt es Mischformen, die für beide Arbeiten eingesetzt werden. Die Stiele sind zur Verbesserung der Griffigkeit quergerillt.
Schwedenäxte Gränsfors Bruks Der legendäre Ruf des Schwedenstahls geht zurück auf die Zeit, in der das Erz mit Holzkohle erschmolzen wurde. Diese Erzeugungsmethode ist heute nicht mehr praktikabel, doch noch immer gibt es in Schweden erstklassige Schnittstähle und Schmiede, die verstehen, damit umzugehen. Sechs von ihnen arbeiten für das Unternehmen Gränsfors Bruks, das seit dem Jahre 1902 Äxte von besonderer Qualität herstellt.
Um ein feines Gefüge zu erhalten, werden die Klingen aus Kohlenstoffstahl bei relativ niedrigen Temperaturen und hoher Schlagfrequenz geschmiedet. Nach dem Härten und Anlassen auf ca. 56 Rockwell wird jedes Blatt einer Bruchprüfung durch den Meister unterzogen, bevor er es mit seinen Initialen stempelt. Ein guter Schmied hat nichts zu verbergen. Der Zunder, die Hammermarken und die Struktur der Oberfläche sind seine Handschrift. Sie zu überschleifen oder zu lackieren, käme einer Bilderübermalung gleich. Die Harmonie von Form, Gewicht und Länge machen das Arbeiten mit Gränsfors-Äxten zum Vergnügen. Für die Langlebigkeit ihrer Produkte bürgt Gränsfors mit 20 Jahren Qualitätsgarantie.
Tipps zum Behauen: Den Stamm etwa in Kniehöhe auf Böcken anordnen und mit Balkenklammern sichern. Machen Sie Einkerbungen bis zum Anriss in etwa 30 cm Abstand (bei Grünholz) bzw. 50 cm (bei trockenem Holz). Arbeiten Sie immer mit der Holzfaser. Mit gleichmäßigen Hieben und „ziehendem“ Schnitt schlagen. Der Oberkörper unterstützt die rhythmische Schlagbewegung, die mit wenig Kraftaufwand unter Ausnutzung der Masse des Beils erfolgen soll. Die Spandicke soll nicht mehr als 0,5 -1 cm betragen. Eine Videosequenz zum Behauen finden Sie in unserer Mediathek. |

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