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| Weichholznägel |
Nr. 830100 |
| 12,02 EUR (inkl. MwSt) |
10,10 EUR (ohne MwSt) |
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100 Stück, verzinkt. |
Schon die alten Römer wussten um die Vorteile des Nagelns zum schnellen und haltbaren Verbinden von Holz, wie ein Fund von nicht weniger als 875.000 eisernen Nägeln im ehemaligen Römerkastell von Inchtuthil (Schottland) belegt. Die Güte der Nagelverbindung hängt ab von der Qualität des Nagels und der handwerklichen Ausführung der Nagelung*. Geschmiedete Nägel weisen durch ihren Vierkantschaft und die Schmiedestrukturen eine größere Schaftoberfläche und damit eine höhere Ausziehfestigkeit als die heute üblichen Runddrahtnägel auf. Der konische, sich vom Kopf zur Spitze hin verjüngende Schaftquerschnitt trägt zu einem gleichmäßigen Anpressdruck im Holzverbund bei, wodurch sich der Ausziehwiderstand weiter erhöht und die Gefahr der Rissbildung sich verringert. Zudem erhöht er die Biegefestigkeit des Nagels beim Einschlagen. Die hier vorgestellten Nägel werden in Schweden geschmiedet und in der Zimmerei, im Schiffsbau und in der Restaurierung eingesetzt.
* Tipps zum korrekten Nageln: - Nach Möglichkeit vorbohren, dabei sollte der Ø etwas kleiner als der Nagelschaft Ø sein. - Bei spröden und harten Hölzern ist die stumpfe Spitze von Vorteil, da sie die Holzfasern bricht und die Tendenz zum Sprengen so geringer ist. - Zuerst mit kurzen, leichten Schlägen den Nagel eintreiben und erst dann die Schlagkraft erhöhen. - Die Ausziehfestigkeit erhöht sich, wenn die Nagelung schräg ausgeführt wird. - Durchgeschlagene Nägel auf der Rückseite umbiegen und flachlegen - so erhöht sich die Verbindungsfestigkeit. |

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